Natürlich ist es wichtig, dass Sie einfach, schnell und zielgenau die Wärmeleitpaste auftragen können. Darüber hinaus kommt es bei der Auswahl aber auch auf die Wärmeleitfähigkeit an. Hier gehören die Pads leider zu den Produkten, die nicht auf ganzer Linie überzeugen können, denn wenn bei der Anwendung eine Luftblase entsteht, ist die Wärmeleitfähigkeit doch erheblich beeinträchtigt. Daher ist es wichtig, auch hier sehr genau zu arbeiten.

Die Assmann WSW V5350 wird in einer 50-Gramm-Tube angeboten, die eine ausreichende Menge für mehrere Anwendungen liefert und somit auch für größere Projekte in der Elektronikkühlung geeignet ist.
Sowohl im Gaming als auch im PC Bereich gelten die Wärmeleitpasten heute als die Lösung schlechthin. Zweikomponentenkleber kommen als Wärmeleitpaste Alternative dagegen nur selten zum Einsatz, bieten aber ähnliche Eigenschaften. Nachteil ist hier jedoch, dass Sie diesen Kleber nicht wieder ohne großen Aufwand entfernen können. Die Wärmeleitfähigkeit variiert hier stark zwischen den Produkten, sodass Sie immer genauer hinsehen sollten, um die beste Wärmeleitpaste ausfindig zu machen.
| Wärmeleitpaste-Typ | Vorteile | Nachteile |
| Wärmeleitpaste Flüssigmetall | - Hohe Wärmeleitfähigkeit
- Flüssige Konsistenz für leichte Dosierung
- Hochwertige Qualität
| - Geübten Anwendern vorbehalten
- Kann elektrische Energie leiten
|
| Wärmeleitpaste mit Metalloxid oder Graphit | - Ideal für Anfänger und Laien
- Lässt sich sehr einfach auftragen und wieder zügig entfernen
| - Pasten mit Zinkoxid haben geringere
- ärmeleitfähigkeit
|
| Wärmeleitpad | - Sehr leichte Anbringung
- Keine individuelle Dosierung erforderlich
| - Es entstehen oft Luftpolster
- Große Unterschiede bei der Wärmeleitfähigkeit
|